Gemeinsam sind wir mehr als die Summe der Einzelnen vor Ort.

Gemeinsam können wir mit Gottes Hilfe Gemeinde­­gründung und Evangelisation umsetzen.

Unser Auftrag

Die FeG Inland-Mission ist genau dafür von den Gemeinden im Bund Freier evangelischer Gemeinden beauftragt: Wir setzen um, was dem Einzelnen nicht möglich ist, wie z. B. neue Gemeinden zu gründen, innovative Evangelisationsformen zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen.

Das geht aber nur, wenn Menschen wie du uns darin unterstützen – durch Gebet und Spenden. Wir sind dankbar dafür, dass wir dies in der Vergangenheit immer wieder erlebt haben. Und hoffen, dass du im Jahr 2020 eine/r von vielen Ermöglichern bist.

Sascha Rützenhoff
FeG-Bundessekretär Inland-Mission


Wie du uns unterstützen kannst


Wo wir als FeG Gemeinden gründen

Hier erhältst du eine Übersicht, wo wir als Inland-Mission in Deutschland neue Gemeinden gründen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von weiteren Gemeindegründungen in unserem Gemeindebund, die von der Inland-Mission beraten und begleitet werden. Für eine jeweilige Übersicht kann die Filterfunktion verwendet werden.

Jährlich kommen neue Gemeindegründungen durch uns hinzu. Im gleichen Zuge werden eine Reihe von Gründungsgemeinden als selbstständige FeG Bundesgemeinden aufgenommen, wenn sie bestimmte Merkmale (z.B. Mitgliederzahl, größtenteils finanzielle Unabhängigkeit) aufweisen.

Klicke unten auf den Namen der Gemeindegründung, um weitere Informationen auf der jeweiligen Website zu erhalten.


      WAS ES SONST NOCH SO ZU WISSEN GIBT

      01 | Geschichte der Inland-Mission

      Die Gründung von neuen Gemeinden hat bei uns eine lange Tradition, die seit Beginn der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts stark gepflegt wird. So wurde 1904 das „Komitee für die Evangelisationsarbeit“ ins Leben gerufen (1965 fand eine Umbenennung in Inland-Mission statt). Damit stieg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert die Zahl der Freien evangelischen Gemeinden sprunghaft an. Insbesondere in hessischen Dörfern und dem Ruhrgebiet, aber auch in den Ostgebieten wurden eine Reihe von neuen Gemeinden gegründet.

      Nach dem zweiten Weltkrieg gingen die Gemeinden auf ehemals ostdeutschen Gebieten verloren. Jedoch fanden eine Reihe von Gründungen u.a. im Harz sowie Ober- und Niederbayern statt. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fand zunehmend eine Konzentration auf die Städte statt. So wurden neue Gemeinden in Hannover, Nürnberg, München und Hamburg gegründet.

      Nach Fall der Mauer 1989 wurde dieser „städtische Trend“ in den ostdeutschen Städten (darunter Leipzig, Dresden und Berlin) fortgeführt. Daneben fand das Bewusstsein für Tochtergemeindegründung zunehmen Bedeutung in der Inland-Mission. Bestehende Gemeinden wurden ermutigt, neue Gemeinden in anderen Stadtteilen oder umliegenden Orten zu pflanzen.

      Zwischen 2006 und 2015 wurde das Motto „100 in 10“ verfolgt, also die Gründung von 100 neuen Gemeinden in 10 Jahren. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 72 neue Gemeinden ins Leben gerufen. Ein weiterer sehr wichtiger Effekt des Slogans „100 in 10“ fand sich außerhalb der Inland-Mission und Freien evangelischen Gemeinden: Andere Gemeindebünde wurden ermutigt, selber wieder Gemeinden neu zu gründen.

      Ende 2018 wurde das Praxisinstitut Evangelisation innerhalb der Inland-Mission gegründet, um neue zeitgemäße Evangelisationsmethoden zu entwickeln und die Gemeinden im Bund FeG diesbezüglich regional zu beraten.

      02 | Warum neue Gemeinden in Deutschland gründen?

      „Haben wir nicht genug Gemeinden in Deutschland? Werden nicht alle Menschen in Deutschland durch die bestehenden Gemeinden für das Evangelium erreicht?“

      Wir sind der Überzeugung, dass dies leider in Deutschland nicht der Fall ist. Unsere 500 bestehenden Gemeinden im Bund FeG, aber auch die Gemeinden der anderen Freikirchen und großen christlichen Kirchen erreichen in unserer zunehmend pluralistisch werdenden Gesellschaft nur einen Bruchteil der gesamtdeutschen Bevölkerung für das Evangelium. Gemeindegründung hat immer zum Ziel, an neuen und bisher für das Evangelium unerreichten Orten Räume zu schaffen, wo Menschen wieder neu oder das erste Mal mit der befreienden Botschaft von Jesus Christus erreicht und in Nachfolge gerufen werden.

      03 | Wie gründen wir eigentlich Gemeinden?

      Jede unserer Gemeindegründungen ist einzigartig, weil immer der Kontext des jeweiligen Ortes und der Menschen, die sich dort aufhalten, bei der Ausgestaltung berücksichtigt wird (Stichwort: Kontextualisierung).

      Ganz abstrakt und stark verkürzt lässt sich der langjährige und spannende Prozess einer Initiativ-Gemeindegründung wie folgt beschreiben:

      • Ort und Gemeindegründer/Gemeindegründerin (in aller Regel mit abgeschlossener theologischer Ausbildung) finden und zusammenbringen: Wo gibt es wenig Christen und Gemeinden? An welchen Orten gibt es geöffnete Türen? Wer könnte mit welchen Fähigkeiten zum jeweilig identifizierten Ort passen? Klärung der Finanzierung und möglichen Partnerschaften.
      • An den Ort ziehen: Gemeindegründer/Gemeindegründerin zieht alleine oder mit einem Team an den neuen Ort. Er/sie lernt den neuen Ort und die Menschen kennen und lieben, baut Beziehungen und Netzwerke auf und macht auf das Anliegen aufmerksam.
      • Startteamentwicklung: Es entsteht ein Team vor Ort (aus Christen und oftmals Noch-Nicht-Christen), das die gleiche Vision und die gleichen Werte teilt und eine neue Gemeinde gründen möchte, damit Menschen fürs Evangelium erreicht werden.
      • Werte leben: Die Werte werden durch das Startteam gelebt (z.B. durch den Aufbau eines sozial-diakonischen Projektes, Kleingruppenarbeit, Engagement im Gemeinwesen, etc.), Beziehungen werden gepflegt und ausgebaut und der erste Vorschau-Gottesdienst wird vorbereitet.
      • „Vorpremiere“ und erste regelmäßige Gottesdienste: An oftmals bekannten Orten der Stadt (Theater, Kinos, Cafés, etc.) werden die ersten öffentlichen Veranstaltungen regelmäßig durchgeführt. Beziehungen werden nach wie vor stark gepflegt.
      • Dienst- und Leitungsentwicklung: Frequenz von Gottesdiensten und Veranstaltungen wird erhöht, Leiter und Dienste werden zunehmend multiplikativ entwickelt.
      • Selbstständigkeit und inhaltliche Weiterentwicklung: Die Gemeinde wird im FeG-Bundestag als selbstständige Ortsgemeinde aufgenommen (bei finanzieller und struktureller Selbstständigkeit). Weiterhin wird die Vision der Gemeinde erneuert und weiterentwickelt oder sogar eine eigene Tochtergemeinde gegründet.


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